Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) aktualisiert sein Hanfversicherungsprogramm, um Landwirten mehr Fruchtfolgeoptionen zu bieten.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat seine bundesweite Versicherung für Hanfsaaten aktualisiert, um Landwirten in den 14 Bundesstaaten, die direkt von der Bundeslandwirtschaftsbehörde verwaltet werden, Versicherungsschutz für Hanfsaaten zu ermöglichen, die nach der Sojabohnenernte angebaut werden.
Die Änderungen, die laut USDA im Jahr 2025 in Kraft treten sollen, sollen den Landwirten mehr Möglichkeiten bei der Fruchtfolge geben.
Grundschutz
Die USDA Risk Management Agency (RMA) bietet über ihr Multi-Risk Crop Insurance Program eine Ernteversicherung für Hanseed an. Dieses Programm soll vor Ernteausfällen durch Naturkatastrophen wie Dürre, Schädlinge und Krankheiten schützen.
Diese Änderungen haben jedoch nicht zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen für Hanfsamenanbauer geführt, wie beispielsweise der Begrenzung des THC-Gehalts auf den bundesweiten Grenzwert von 0,3 Prozent. Die Risikomanagementbehörde des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA Risk Management Agency, RMA) hat klargestellt, dass Ernten, die den THC-Gehaltsstandard nicht erfüllen, nicht für Versicherungsleistungen in Frage kommen und dass Versicherungen Hanfsamen, der mit Schimmel, Hefen oder Pilzen befallen ist, nicht abdecken.
Ausschluss von Rauchschäden
Die überarbeitete Versicherungspolice stellt klar, dass Schäden durch Rauch nicht durch das Hanseversicherungsprogramm abgedeckt sind. Laut der Risikomanagementagentur des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA, RMA) sind zwar Brände und Vulkanausbrüche weiterhin versichert, Schäden durch Rauch jedoch nicht.
„Die RMA stellte klar, dass Rauchschäden nicht als versicherter Schadensfall gelten, da das Versicherungsprogramm für Hanse keine qualitätsbezogenen Anpassungen vorsieht“, so das USDA. Obwohl die spezifischen Auswirkungen von Rauchschäden auf Hanse weniger erforscht sind, zeigen Studien dennoch, dass Rauchschäden der Hansebranche wirtschaftliche Verluste verursachen können.
Die Aktualisierung der Versicherungsbestimmungen gilt für Landwirte in Colorado, Illinois, Indiana, Maine, Michigan, Minnesota, Montana, Nevada, New York, North Dakota, Oregon, Pennsylvania, South Dakota und Wisconsin, da diese Staaten der direkten Kontrolle des USDA unterstehen.
Erweiterung des Versicherungsschutzes
"Der Hanf Das Physical Production History Program, das eine Mehrgefahren-Ernteversicherung in ausgewählten Anbaugebieten anbietet, verzeichnet seit seiner Einführung im Jahr 2020 ein stetiges Wachstum. Die Risk Management Agency (RMA) des US-Landwirtschaftsministeriums gab an, dass US-Hanfproduzenten im Jahr 2024 landesweit eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 750.000 US-Dollar für 2.600 Acres abgeschlossen hatten.
Landwirte müssen strenge Richtlinien, darunter Fruchtfolgevorschriften, einhalten und die Bestimmungen des Landwirtschaftsgesetzes von 2018 (Farm Bill) befolgen, um Versicherungsschutz zu erhalten. Verkaufsfristen und Deckungsoptionen variieren je nach Standort. Die Policen werden über private Versicherungsagenten verkauft, die mit der Risikomanagementagentur (RMA) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zusammenarbeiten.
Testregeln erneut verschoben
In einer damit zusammenhängenden Pressemitteilung gab das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) bekannt, dass die Regelung, nach der Landwirte ihre Feldfrüchte ausschließlich in von der DEA zugelassenen Speziallaboren testen lassen müssen, erneut verschoben wurde. Die Verzögerung, die auf die mangelnde Verfügbarkeit von DEA-registrierten Testeinrichtungen für die Branche zurückgeführt wird, bedeutet, dass die Umsetzung dieser Testvorschrift im Rahmen des Landwirtschaftsgesetzes von 2018 nun zum dritten Mal in Folge verschoben wurde.












